StartseiteThemenSo isch haltEcki Scheiderer sagt „Auf Wiedersehen“ und verpasst dabei die eigene Party

Ein ganz besonderes "So isch halt!"

Ecki Scheiderer sagt „Auf Wiedersehen“ und verpasst dabei die eigene Party

Aalen / Lesedauer: 2 min

Niemals geht man so ganz. Redakteur Ecki Scheiderer geht sogar früher als urpsrünglich gedacht. Doch viel schlimmer: Formell kommt er gar nicht wieder. Aber der Reihe nach.
Veröffentlicht:28.11.2023, 13:35

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Die Karriereberaterin Jutta Boenig hat am 17. September 2021 in einem Interview mit der Deutschen Presseagentur (dpa) empfohlen, alle drei bis fünf Jahre den Job zu wechseln - ob intern oder extern. Der Karriereberaterin - und vielen Statistiken - zum Trotz, hatte ich dann am 1. März 2022, also kurz darauf, das Vergnügen, über das 35-jährige Dienstjubiläum von Eckard Scheiderer zu schreiben.

Inmterne Wechsel hat es gegeben

Na gut, intern hat „Ecki“ den einen oder anderen Wechsel vollzogen, ging von Aalen nach Ellwangen und wieder zurück, teils für mehrere Jahre, ehe er 2011 letztmals in Aalen gelandet ist. Bis zu diesem 28. November 2023, dem (formell) letzten Arbeitstag im Leben Eckis. Der Ruhestand ruft.

Eine große Lücke, die man nicht füllen wird

Dass er den Aalener Nachrichten und der Ipf- und Jagst-Zeitung fehlen wird, muss an dieser Stelle nicht explizit erwähnt werden. Ecki hinterlässt eine riesige Lücke, die nicht geschlossen werden kann. Ecki hinterlässt aber noch viel mehr: seinen Erfahrungsschatz, den er stets weitergegeben hat, vor allem an die jüngeren Kollegen, die heute noch nicht so alt sind, wie Scheiderer als Redakteur tätig war. Ein gebührender Abschied war geplant an diesem Dienstag, Ecki wusste von nichts.

Sekt, Brezeln und Geschenke stehen bereit - und müssen wieder zurückgestellt werden

Alte Weggefährten waren informiert, die Redaktionen samt Mediaberater wollten „Auf Wiedersehen“ sagen. Sekt, Brezeln und Geschenke standen bereit - und dann meldete sich Ecki an diesem Montag krank. „Mist“, dachten nicht wenige bei uns im Hause, aber: So isch halt! Die Überraschung ist dahin, die Party aber wird nachgeholt. Definitiv.


Redakteurinnen und Redakteure sind auch Menschen. Und sie erleben Kurioses, Lustiges, Irritierendes, manchmal vielleicht auch Trauriges – neben der Arbeit. Am Ende (diesmal nicht) jeder Episode lässt sich sagen: So isch halt!