Zwerg-Satelliten aus Würzburg fliegen in den Orbit

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Deutsche Presse-Agentur

Vier kleine Satelliten aus Würzburg sollen heute von Russland aus ins All geschickt werden, um als Team die Erde aus unterschiedlichen Perspektiven zu beobachten. Mehrere Monate lang sollen sie sich selbstständig untereinander koordinieren und kontrollieren und optimale Beobachtungspositionen im dreidimensionalen Raum abstimmen. Ziel ist es nach Angaben des Zentrums für Telematik in Würzburg, beispielsweise die Klimaforschung zu unterstützen.

Die Mini-Satelliten sollen vom russischen Weltraumbahnhof Plessezk aus mit einer Sojus-Rakete auf eine Umlaufbahn in etwa 600 Kilometer Höhe gebracht werden. Gesteuert werden sie von der Mainstadt aus per Funkverbindung - sie sind jeweils etwa 10 mal 10 mal 30 Zentimeter groß.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will den Angaben zufolge per Video Grußworte an das Forscherteam schicken.

Der erste deutsche Pico-Satellit war 2005 der Würzburger „Uwe-1“. Seine Mission: via Internet im All zuverlässig Signale an die Würzburger Bodenstation senden und das in Experimenten optimieren.

Infos der Universität Würzburg zum Projekt

Infos des Zentrums für Telematik zum Projekt

Live-Stream zum Raketenstart

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