Wirtschaftforscher: Konjunkturrisiken im Euroraum nehmen zu

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Deutsche Presse-Agentur

Europäische Wirtschaftsforscher erwarten weiteres Wachstum im Euroraum, sehen aber zunehmend Konjunkturrisiken. Haupttreiber dürften die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten sein, teilten die Forschungsinstitute ifo (München), KOF (Zürich) und Istat (Rom) am Dienstag mit.

Das Bruttoinlandsprodukt soll im laufenden Quartal um 0,4 Prozent, im letzten Quartal um 0,5 Prozent und damit im Gesamtjahr um 2,1 Prozent wachsen. Die Inflation dürfte bei 1,7 Prozent liegen. Aber „derzeit dominieren die konjunkturellen Abwärtsrisiken“, warnten die Wirtschaftsforscher: „Die politischen Spannungen im Euroraum und der sich ausbreitende Protektionismus könnten eine Fortsetzung des Aufschwungs gefährden.“

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