Vize-Regierungssprecher Leonbacher stirbt an Herzversagen

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Michael Leonbacher
Michael Leonbacher (Freie Wähler), stellvertretender Regierungssprecher der bayerischen Landesregierung. (Foto: Freie Wähler Bayern/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Völlig überraschend ist der stellvertretende Regierungssprecher Michael Leonbacher (Freie Wähler) gestorben. Der 57-Jährige sei bereits am Dienstag einem Herzversagen erlegen, teilte seine Partei am Donnerstag in München mit. „Er war ein wunderbarer Freund und großartiger Mensch“, sagte Parteichef Hubert Aiwanger. Auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) reagierte bestürzt. Leonbacher sei ein geschätzter Mitarbeiter und eine verlässliche und anerkannte Persönlichkeit gewesen. „Ich bin schockiert. Es ist kaum vorstellbar, dass so etwas passiert“, sagte Söder am Rande seiner Reise nach Südosteuropa.

Leonbacher wurde 1961 in München geboren und lebte seit seiner Kindheit im Landkreis Fürstenfeldbruck. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Bis zu seinem Wechsel ins Wirtschaftsministerium an der Seite von Aiwanger im November 2018 hatte Leonbacher als Amtsrat im Notardienst gearbeitet. Darüber hinaus hatte er sich über viele Jahre hinweg in der Kommunalpolitik engagiert - als Gemeinderat, Kreisrat und Kreisvorsitzender der Freien Wähler.

Auch FW-Fraktionschef Florian Streibl äußerte sich betroffen: „Für uns ist es unfassbar, dass er viel zu früh im Alter von nur 57 Jahren aus dem Leben gerissen wurde.“ Seine Fraktion stehe unter Schock.

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