Vergiftete Greifvögel in Niederbayern

Ein Blaulicht leuchtet an einem Streifenwagen
Ein Blaulicht leuchtet an einem Streifenwagen. (Foto: Friso Gentsch / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Erneut sind in Niederbayern Kadaver von Greifvögeln gefunden worden, die den Erkenntnissen nach vergiftet wurden. Die toten Vögel - zwei Mäusebussarde und zwei Rabenkrähen - lagen an Spazierwegen in Mengkofen (Landkreis Dingolfing-Landau) und Moos (Landkreis Deggendorf), wie der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Dienstag mitteilte.

Bei einem der Mäusebussarde sei ein Fasan als Köder mit dem Gift Carbofuran präpariert worden. Dieses könne bei Hautkontakt zu Krämpfen führen, weswegen der LBV insbesondere Eltern und Tierhalter in der Region warnt. Kinder sollten keine toten Tiere anfassen und Hunde an die Leine genommen werden. Carbofuran ist ein in Deutschland nicht zugelassenes Pflanzenschutzmittel.

Im Januar waren in und bei Straubing zwei tote Mäusebussarde gefunden worden, die vermutlich ebenfalls Giftködern zum Opfer gefallen waren. Mäusebussarde sind geschützt. Die Polizei ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-561812/3

LBV-Mitteilung

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

"Übergang in neue Pandemiephase": Lockdown-Verlängerung bis 28. März, Öffnungsschritte und ein kostenloser Schnelltest pro Woche

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland wird angesichts weiter hoher Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März verlängert. Allerdings soll es je nach Infektionslage viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länder-Ministerpräsidenten am Mittwoch in Berlin in stundenlangen Verhandlungen beschlossen.

Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer ...

Impftermin-Ampel: Jetzt mit neuen Termininfos für neue Altersklassen

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

 Einer Streife der Lindauer Polizei ist am Dienstagmittag gegen 12 Uhr ein Auto mit österreichischer Zulassung an einem Getränke

Anzeige: Österreicher in Lindau erwischt

Einer Streife der Lindauer Polizei ist am Dienstagmittag gegen 12 Uhr ein Auto mit österreichischer Zulassung an einem Getränkemarkt in der Lagerhausstraße aufgefallen.

Bei genauerer Überprüfung stellten die Beamten eigenen Angaben zufolge fest, dass der 26-jährige Mann zusammen mit seinem Frau und Tochter nach Deutschland gekommen ist, um einen Bekannten zu besuchen. Da dies kein triftiger Grund für eine Einreise nach Deutschland ist, zeigten die Beamten ihn und seine Frau wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz an ...

Mehr Themen