„Unglaublich wichtig“: Jahn Regensburg befreit sich aus Tief

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Andreas Geipl und Maximilian Dittgen
Regensburgs Andreas Geipl und Wiesbadens Maximilian Dittgen (l-r.) im Zweikampf um den Ball. (Foto: Uwe Anspach / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Bedeutung des Auswärtssiegs gegen Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden wollte Jahn Regensburgs Trainer Mersad Selimbegovic gar nicht herunterspielen. „Es ist unglaublich wichtig, wenn du vor der Länderspielpause mit einem Dreier heimfahren kannst“, sagte der Nachfolger des in die Fußball-Bundesliga zum Aufsteiger 1. FC Köln abgewanderten Erfolgscoaches Achim Beierlorzer nach dem 5:0 (2:0) am Samstag bei erschreckend schwachen Hessen.

Die Regensburger befreiten sich rechtzeitig aus ihrem Tief und feierten nach drei Pflichtspielniederlagen am Stück das dringend benötigte Erfolgserlebnis. „Nach den schwierigen letzten Wochen haben wir immer gesagt, wir bleiben unserem Weg treu und machen einfach weiter“, sagte Selimbegovic, der unter Beierlorzer Assistent gewesen war, über die Marschroute.

Die Hausherren, die nach der vierten Niederlage im fünften Zweitligaspiel weiter auf ihren ersten Sieg seit der Rückkehr warten, begannen engagiert. Sie erspielten sich im Mittelfeld auch ein leichtes Übergewicht, kreierten aber keine Chancen.

Die Regensburger machten es viel besser. Gleich beim ersten gefährlichen Vorstoß über die linke Seite trafen sie durch Kapitän Marco Grüttner (35.), der in der 60. und 76. Minute sogar noch weitere zwei Treffer nachlegte. Das 0:1 schockte Wehen, das vor der Pause das zweite Gegentor kassierte. Einen Schuss von Sebastian Stolze fälschte der Wiesbadener Moritz Kuhn (42.) unhaltbar ab.

„Wir sind natürlich extrem enttäuscht, vor allem über den Auftritt, den wir nach den zwei Gegentoren abgeliefert haben“, sagte Wehens Coach Rüdiger Rehm. Dabei agierte sein Team nach der Pause energischer und hatte durch Daniel Kofi Kyerehs Pfostenschuss (48.) auch die Möglichkeit zum Anschluss.

Aber daraus wurde nichts mehr. Grüttner war zur Stelle, ehe Jann George (85.) vor 3857 Zuschauern den Schlusspunkt setzte. „Wir haben den Moment genutzt und das Spiel auf unsere Seite gezogen“, resümierte Selimbegovic. „Es war nicht so einfach, wie man dem Ergebnis nach vielleicht beurteilen kann. Es war sehr sehr schwer.“

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