Umfrage: Was Geldspender und Ehrenamtliche glücklich macht

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Deutsche Presse-Agentur

Sozial engagierte Menschen fühlen sich oft glücklich, zufrieden und seelisch ausgeglichen - zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage. Helfen und Spenden gebe den Menschen die Chance, das eigene Wohlergehen noch bewusster wahrzunehmen, heißt es in einer Untersuchung des Rheingold-Instituts im Auftrag der Restaurantkette McDonald's, die der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag.

„Durch den Blick auf Bedürftige spüre ich erst, in welch glücklicher Lage ich eigentlich bin“ - dieser Aussage stimmten 54 Prozent der Geldspender und 42 Prozent der Helfer zu. Bei Inaktiven waren es nur 26 Prozent. Viele wollten mit ihrem Engagement etwas von ihrem eigenen Glück zurückgeben. Mehr als 1100 Menschen nahmen teil.

Wer sich für andere einsetzt, sieht sein Leben zudem häufiger als sinnerfüllt an, so die Meinungsforscher. Auch das Selbstwertgefühl werde gestärkt, nicht zuletzt wegen der gesellschaftlichen Anerkennung, die mit sozialem Engagement verbunden ist. Plötzlich nichts mehr für Andere zu tun, können sich viele von ihnen nicht vorstellen. Etwas weniger als die Hälfte der Spender (49 Prozent) und Helfer (42 Prozent) plagt ein schlechtes Gewissen, wenn sie nichts mehr tun.

Am Mittwoch findet der dritte Deutsche Engagement-Tag statt, der vom Bundesministerium für Familie und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ausgerichtet wird.

McDonald's

rheingold Institut

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