Tut Kunst gut? 21 Städte starten Festival „Kunst & gesund“

Lesedauer: 3 Min
Deutsche Presse-Agentur

Welchen Einfluss hat Kunst auf die Gesundheit der Menschen? Können Kunstwerke im öffentlichen Raum die Lebensqualität erhöhen? Dieser und ähnlichen Fragen will das bayernweite Festival „Kunst & gesund“ bis Ende Juni auf den Grund gehen. Am Donnerstag (12. April/ 19.00 Uhr) wird im Kurort Bad Kissingen der Startschuss für eine Veranstaltungsreihe gegeben, die die Vorteile von Kunst aller Art auf die Gesundheit der Menschen aufzeigen will. Zum Auftakt des Festivals wird das zeitgenössische Tanz-Musik-Stück „Wasser. Das sensible Chaos“ im Regentenbau uraufgeführt.

Mehr als 100 Veranstaltungen sind im Rahmen des Festivals in 21 bayerischen Städten geplant. Angeboten werden Ausstellungen, Workshops, Vorträge, künstlerische Mitmach-Angebote, Schulprojekte und Theateraufführungen. Zudem richtet sich der Literaturwettbewerb „Poesie statt Pillen“ an den schreibenden Nachwuchs im Freistaat. „Wir wollen eine breite öffentliche Diskussion zum Thema Gesundheit und Künste führen. Und diese Gespräche wollen wir auf allen denkbaren Ebenen anstoßen“, sagte Festivalleiterin Christine Fuchs der Deutschen Presse-Agentur.

Federführend sind die Kulturämter der 21 bayerischen Städte. Sie alle haben sich auf die Fahnen geschrieben, die Künstler sowie die künstlerischen Möglichkeiten in ihren Regionen zu unterstützen und zu fördern. „Den Menschen soll bewusst werden, dass Kunst heilsam sein und die eigenen Ressourcen stärken kann“, sagte Fuchs weiter.

Das alle zwei Jahre zu verschiedenen Themen organisierte Kunst-Festival hat einen Etat von etwa 600 000 Euro und wird vom Kulturfonds Bayern gefördert.

Programm des Festivals "kunst & gesund"

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen