„Tristan und Isolde“ beendet Bayreuther Premierenwoche

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Deutsche Presse-Agentur

Mit „Tristan und Isolde“ geht die Premierenwoche der Richard-Wagner-Festspiele heute zu Ende. Zum letzten Mal steht dabei die Neuinszenierung des Liebesdramas von Festspielchefin Katharina Wagner aus dem Jahr 2015 auf dem Spielplan. Die Interpretation der Urenkelin des Komponisten wurde in den vergangenen Jahren vom Publikum teils heftig ausgebuht.

Am Pult im verdeckten Orchestergraben steht der Musikdirektor der Festspiele, Christian Thielemann. Er darf wieder mit viel Sympathiebekundungen der Festspielbesucher rechnen. Thielemann leitet auch die diesjährigen Aufführungen des „Lohengrin“. Das unglückliche Liebespaar singen in den Titelrollen Petra Lang und Stephen Gould. Georg Zeppenfeld gestaltet die Partie von König Marke, den Isolde eigentlich heiraten soll.

„Tristan und Isolde“ sowie die 2016 neu produzierte „Parsifal“-Inszenierung machen nächstes Jahr Platz für den neuen „Ring des Nibelungen“. Der junge Österreicher Valentin Schwarz soll den vierteiligen Opernzyklus dann auf die Bayreuther Bühne bringen. Die Festspiele waren vorigen Donnerstag mit einer viel bejubelten Neuinszenierung des „Tannhäuser“ eröffnet worden. Sie dauern bis zum 28. August.

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