Tote Schafe gefunden: Wolfsrisse?

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Deutsche Presse-Agentur

Neun tote Schafe sind im Grenzgebiet zwischen Oberbayern und Österreich in den vergangenen Tagen gefunden worden. Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt in Augsburg vom Montag kann ein Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden.

Sechs tote Schafe seien bei Traunstein, drei weitere bei Kössen in Tirol entdeckt worden. Experten des Netzwerkes Große Beutegreifer hätten genetische Proben genommen, die nun analysiert würden.

Um weitere Übergriffe auf Schafe zu verhindern, sei die sogenannte „Förderkulisse zum Herdenschutz in Bayern“ ausgeweitet worden. Das bedeutet, dass Nutztierhalter, deren Weiden innerhalb der Kulisse liegen, sich Herdenschutzmaßnahmen fördern lassen können - dazu gehören beispielsweise Elektrozäune. Schäden, die Weidetierhaltern durch Wolfsrisse entstehen, werden den Angaben nach durch den „Ausgleichsfonds Große Beutegreifer“ ausgeglichen.

Förderrichtline

Ausgleichsfonds

Mitteilung LfU

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