Sturmtief „Eberhard“ verursacht Hunderte Polizeieinsätze

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Auto auf dem Riedbergpass
Ein Auto fährt über den mit gefrorenem Graupel bedeckten Riedbergpass in den Allgäuer Alpen. (Foto: DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Sturmtief „Eberhard“ hat in der Nacht zu Montag zu Hunderten Polizei- und Feuerwehreinsätzen in Bayern geführt. Der Sturm entwurzelte Bäume, riss Verkehrsschilder aus dem Boden und deckte das Dach einer Halle in Burghausen ab, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Verletzt wurde niemand. Alleine in Niederbayern und der Oberpfalz sei es zu 400 Einsätzen gekommen.

Der Bahnverkehr war über Nacht eingeschränkt, weil Bäume durch den Sturm auf die Gleise gestürzt waren. Auch einzelne Linien der Münchner S-Bahn waren gesperrt, im Bayerischen Wald verkehrten Züge mit begrenzter Geschwindigkeit. Am Montagmorgen gab es sturmbedingte Störungen bei der Bahn allerdings nicht mehr.

Der Deutsche Wetterdienst erwartet unterdessen anhaltende Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 70 Kilometer pro Stunde. In den Alpen soll es sogar zu orkanartigen Böen mit bis zu 110 Kilometer pro Stunde kommen, bevor der Sturm in der Nacht auf Dienstag abschwächt.

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