Sportverband für Öffnung kommunaler Sportanlagen für Schulen

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Ein Fußballtor hebt sich vor dem wolkenlosem Himmel ab
Ein Fußballtor hebt sich vor dem wolkenlosem Himmel ab. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Angesichts des Verbots von Amateur- und Breitensport im November sollen in Bayern die kommunalen Sportanlagen und Hallen zumindest für die Schulen offengehalten werden. Das fordert der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) in einer Mitteilung vom Freitag. Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind im Freistaat wie in ganz Deutschland Training und Wettkämpfe unterhalb des Profi-Niveaus von Montag bis Ende November nicht mehr möglich. Die Schulen bleiben aber offen und damit der Schulsport für die Kinder erlaubt.

Das begrüßt der BLSV. „Umso wichtiger ist es nun, dass auch die Kommunen in Bayern Sportanlagen und Sporthallen für den Schulsport geöffnet halten. Nachdem kein Vereinssport stattfinden darf, dienen diese dem so wichtigen Schulsport“, hieß es in der Mitteilung.

Der Verband sorgt sich um den Nachwuchs in den Sportvereinen. Während des ersten Lockdowns im Frühjahr sei die Mitgliederzahl in den Sportvereinen im Kinder- und Jugendbereich um fünf Prozent rückläufig gewesen. Der BLSV nannte dies eine „Besorgnis erregende Entwicklung“.

BLSV

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