Siemens Healthineers profitiert von Schnelltests

Coronavirus - Test
Die Todesfälle im Kreis steigen weiter an. Die Neuinfektionen hingegen werden weniger. (Foto: Patrick Pleul/dpa)
Deutsche Presse-Agentur

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers hat in seinem zweiten Geschäftsquartal von der hohen Nachfrage nach Covid-19-Antigenschnelltests profitiert. Der Umsatz legte deutlich zu, wie das Unternehmen am Montag in Erlangen mitteilte. Für das gesamte Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehmen nun optimistischer und erhöhte die Prognose. In dem Ergebnisausblick ist dabei erstmals der US-Krebsspezialist Varian enthalten. Healthineers hatte die milliardenschwere Übernahme im April abgeschlossen.

Siemens Healthineers geht nun für das Geschäftsjahr 2020/21 (30. September) von einem vergleichbaren Umsatzwachstum von 14 bis 17 Prozent aus. Darin nicht enthalten sind Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe wie etwa Varian. Bislang hatte das Unternehmen 8 bis 12 Prozent auf dem Zettel. Dabei erwartet Healthineers einen deutlich höheren Beitrag durch den Verkauf der Antigenschnelltests. Statt 300 bis 350 Millionen Euro sollen hier nun rund 750 Millionen Euro erlöst werden. Das Management um Konzernchef Bernd Montag erwartet zudem inklusive Varian mehr Gewinn.

Im zweiten Geschäftsquartal erhöhte Healthineers die Umsätze um 7,6 Prozent auf rund 3,97 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis stiegen die Erlöse von Januar bis März um 12,9 Prozent. Dank der hohen Nachfrage nach den Schnelltests konnte die Diagnostiksparte die Umsätze vergleichbar um fast 30 Prozent steigern.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) lag mit 666 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Neben negativen Währungseffekten wirkten sich den Angaben zufolge höhere Aufwendungen für erfolgsabhängige Einkommenskomponenten dämpfend aus. Unter dem Strich stieg der Gewinn dank eines besseren Finanzergebnisses von 414 auf 447 Millionen Euro.

© dpa-infocom, dpa:210503-99-445060/2

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit Push-Nachrichten für Ihr Impfzentrum

Die Impftermin-Ampel von Schwäbische.de zeigt mit einem Ampelsystem Impfzentren der Region an, in denen es gerade freie Termine gibt. 

+++ JETZT NEU: Nutzer mit einem Schwäbische Plus Basic, Premium- oder Komplettabo können sich nun exklusiv und noch schneller per Pushnachricht aufs Handy über freie Termine bei Ihrem Wunsch-Impfzentrum informieren lassen. Hier geht es direkt zum Push-Service, Abonnenten können ihn sofort nutzen.

Nutzer ohne Abo können weiterhin die bestehende Impfampel auf dieser Seite hier nutzen.

In Baden-Württemberg gelten ab Samstag Lockerungen. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

Lockerungen im Südwesten ab heute - Die wichtigsten Fragen und Antworten

Endlich ein Glas in der Kneipe um die Ecke trinken, Kaffee- und Kuchen vor dem Café genießen oder auch mal ein Theaterstück unter freiem Himmel anschauen? Nach monatelanger Corona-Zwangspause empfangen Gastwirte und Kulturschaffende in mehreren baden-württembergischen Regionen von Samstag (15. Mai) an ihre ersten Gäste.

Voraussetzung: In ihrer Stadt oder ihrem Landkreis müssen die Corona-Zahlen an fünf Tagen nacheinander unter einer Inzidenz von 100 liegen.

Jetzt Push-Meldungen zu freien Impfterminen erhalten

Exklusiv für Abonnenten hat Schwäbische.de das Angebot der Impfterminampel erweitert.

Wie bislang gibt es weiterhin kostenlos Informationen auf unserer Webseite, wenn Impfzentren freie Termine anbieten.

Abonnenten von Schwäbische.de, zum Beispiel mit einem Plus Basic, Premium- oder Komplett-Abo können nun und darüber hinaus aber sofort benachrichtigt werden, sobald ein Impfzentrum der Wahl neue buchbare Termine eingestellt hat.

Mehr Themen