Seltenes Stück: „Les Vepres siciliennes“ an der Staatsoper

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Deutsche Presse-Agentur

Mit der Grand opéra „Les Vêpres siciliennes“ feiert heute (18.00 Uhr) eine eher selten gespielte Oper Giuseppe Verdis Premiere im Münchner Nationaltheater. Der Bassbariton Erwin Schrott singt in dem Drama über das französisch besetzte Sizilien zu Ende des 13. Jahrhunderts die Rolle des Arztes Giovanni da Procida. Es ist die erste Premiere des uruguayischen Sängers an der Bayerischen Staatsoper. Am Pult des Staatsorchesters steht Omer Meir Wellber. Die Oper aus Verdis mittlerer Schaffensphase wurde in München - in der italienischen Fassung - zuletzt vor fast 50 Jahren gespielt. Nun wird die französische Fassung gezeigt.

Der mehrfach ausgezeichnete Theater- und Opernregisseur Antú Romero Nunes wird mit „Les Vêpres siciliennes“ (deutsch: Die sizilianische Vesper) nach Gioachino Rossinis „Guillaume Tell“ seine zweite Oper im Nationaltheater realisieren. Das historische Ereignis des sizilianischen Aufstands von 1282 gegen die französischen Besatzer nutzt Nunes einer Mitteilung der Staatsoper zufolge „als Versuchsanordnung dessen, was Menschen fähig sind zu tun“, in einer Gesellschaft, die von Verrat und Unterdrückung dominiert wird.

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