Satire-Gruppe bekennt sich zu gefälschter CSU-Webseite

Deutsche Presse-Agentur

Mit einem Bekennerschreiben hat sich eine Satire-Gruppe zu der gefälschten CSU-Webseite und der Aktion „Endlich Dahoam“ bekannt. „Unsere Kunstaktion war der Versuch, so viele Menschen wie möglich darauf aufmerksam zu machen, dass es Horst Seehofer höchstpersönlich ist, der der Evakuierung der Menschen aus den elenden Lagern im Wege steht“, heißt es in dem Schreiben der Gruppe „Creative Sisters United“, das am Mittwoch zunächst auf der Internetseite volksverpetzer.de veröffentlicht wurde.

Die gefälschte Seite www.csu-endlich-dahoam.com hatte am Dienstag für Aufmerksamkeit und auch Verwirrung im Netz gesorgt. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verkündete dort vermeintlich die Aufnahme von Flüchtlingen unter anderem aus Lagern auf den griechischen Inseln. „Es ist der Versuch, mit Fälschungen politisch zu manipulieren“, hatte ein CSU-Sprecher in München gesagt. Auch eine Sprecherin des Innenministeriums bestätigte den Fake.

Seit Mittwochvormittag wird auf der Seite über die Kunstaktion aufgeklärt. Dort findet sich seitdem auch ein offener Brief an die Bundesregierung, der unter anderem von Kulturschaffenden, Politikern, und Journalisten unterzeichnet wurde. Darin stellen sie drei konkrete Forderungen, bei denen es darum geht, einen Kurswechsel in der Asylpolitik zu vollziehen - „noch in dieser Legislaturperiode“, wie es heißt.

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Gefälschte Webseite

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