Sanierung der Glyptothek: Neuer Glanz für Museumsbau

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Deutsche Presse-Agentur

Etwa 200 Jahre alt ist die Münchner Glyptothek, dank der sanierten Fassade sieht man ihr das nicht mehr an. „Nach der Sanierung strahlt der südliche Portikus wieder wie ein antiker griechischer Tempel“, teilte Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Donnerstag mit.

Mit dem Abschluss der Fassadensanierung am Eingangsbereich ist somit ein erster Teil der Baumaßnahmen, die seit 2019 laufen, abgeschlossen. „Die Glyptothek ist der älteste Museumsbau in München und ein Highlight in unserem Kunstareal“, so Kunstminister Bernd Sibler (CSU). Mit der Sanierung könne man das Bauwerk am Münchner Königsplatz weiterhin erhalten.

Das Museum wurde von 1816 bis 1830 unter König Ludwig I. gebaut und ist der antiken Skulpturenkunst gewidmet. Da die teils zerstörte Fassade in der Nachkriegszeit nur notdürftig saniert wurde, soll diese nach den ursprünglichen Plänen von Leo von Klenze wiederhergestellt werden.

Bis 2021 sollen die restlichen Fassaden der Glyptothek saniert werden. Zudem sollen Bereiche im Inneren erneuert werden, wie die Sanitäranlagen und die Beleuchtung. Die Wiedereröffnung des Museums ist für das Frühjahr 2021 geplant.

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