Söder feiert mit Gebirgsschützen die „Patrona Bavariae“

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Am Patronatstag der bayerischen Gebirgsschützen
Gebirgsschützen nehmen am Patronatstag der bayerischen Gebirgsschützen teil. (Foto: Sven Hoppe/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) als Festredner haben die Gebirgsschützen am Sonntag in Benediktbeuern im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ihren Patronatstag gefeiert. Die Gebirgsschützen seien „ein starkes Stück Bayern“, sagte Söder. „Sie sind gleichzeitig Teil unserer Kultur und unserer Heimat.“ Söder ist als Ministerpräsident des Freistaats ihr Schutzherr. An dem Treffen nahm auch der Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) teil.

Wegen des trüben und kalten Wetters wurde das Programm allerdings kurzfristig geändert. Der Gottesdienst fand nicht unter freiem Himmel, sondern im Festzelt statt. Auch der Umzug der Gebirgsschützen entfiel, die Schützen versammelten sich stattdessen im Festzelt. Die Gebirgsschützen kommen alljährlich am ersten Sonntag im Mai zu Ehren der „Patrona Bavariae“ zusammen. Sie betrachten die Muttergottes Maria als ihre Schutzpatronin und feiern somit den Patronatstag als höchstes Fest. Alle 47 Kompanien sind vertreten.

Die Geschichte der Gebirgsschützen reicht bis ins Mittelalter zurück. An die 12 000 Mitglieder bewahren vom Berchtesgadener bis zum Werdenfelser Land das Erbe ihrer einst für die Heimat kämpfenden Vorfahren. Jede Kompanie hat eine eigene, meist farbenfrohe Uniform. Die Gebirgsschützen sind bis heute bewaffnet. Es gibt Schützenwettbewerb; die Waffe gilt aber vor allem als Symbol der Verteidigung der Heimat.

Gebirgsschützen

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