Residenztheater: Kušej präsentiert Abschieds-Programm

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Intendant Martin Kusej
Intendant Martin Kusej. (Foto: Andreas Gebert/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Seine letzte Spielzeit am Münchner Residenztheater widmet Intendant Martin Kušej dem Spiel. „Wer spielt, zum Beispiel auf einer Bühne, verlässt seine angestammte Position, bleibt nicht ausschließlich er oder sie selbst“, wurde Kušej am Donnerstag in einer Mitteilung des Theaters zitiert. „Wer also spielt, ist immer ein bisschen außer sich.“ Die Spielzeit 2018/2019 beginnt mit dem Drama „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats, dargestellt durch die Schauspieltruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“ von Peter Weiss. Kušej selbst setzt „Der nackte Wahnsinn“ von Michael Frayn in Szene. Der Österreicher ist seit 2011 Intendant am Residenztheater.

Weitere Stücke sind „Das Endspiel“ von Samuel Beckett (Regie Anne Lenk), „Der Spieler“ von Fjodor Dostojewski (Andreas Kriegenburg), Tschechows „Die Möwe“ (Alvis Hermanis) sowie „Eine göttliche Komödie“ in einer Inszenierung von Antonio Latella. Neben Latella arbeiten unter anderem auch die Regisseure Robert Borgmann und Sulayman Al Bassam aus Kuwait erstmals am Residenztheater.

Kušej wechselt zur Spielzeit 2019/2020 ans Wiener Burgtheater. Sein Nachfolger wird am 1. September 2019 Andreas Beck, derzeit noch Intendant des Theaters Basel.

Residenztheater München

Mitteilung des Residenztheaters zur neuen Spielzeit

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