Razzia im Drogenmilieu in vier Bundesländern

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. (Foto: Lino Mirgeler / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Mit Razzien in vier Bundesländern ist die Polizei gegen fünf Verdächtige aus dem Drogenmilieu vorgegangen. Durchsucht worden seien sieben Wohnungen in Stadt und Landkreis Würzburg sowie in Hessen, Baden-Württemberg und Niedersachsen. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Würzburg mit. Gegen vier Männer und eine Frau werde unter anderem wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Ob die Beschuldigten sich kannten, müsse noch geklärt werden.

Durch ein anderes Rauschgiftverfahren waren die Verdächtigen in den Blick der Staatsanwaltschaft geraten. Bei einem 38-Jährigen aus dem Raum Würzburg fanden Polizisten kleinere Mengen Cannabis sowie mehrere tausend Euro Bargeld. Diese könnten aus Rauschgiftgeschäften stammen, hieß es. Bei einem 29-Jährigen und seiner Ehefrau im Raum Würzburg entdeckten die Beamten rund 100 Gramm Marihuana und kleinere Mengen Amphetamin sowie Ecstasy.

Ein 37-Jähriger aus Hessen hatte kleinere Mengen Marihuana sowie eine geladene Schusswaffe in seiner Wohnung. Ein 38-Jähriger aus Baden-Württemberg wehrte sich derart gegen die Durchsuchung, dass ein Beamter leicht verletzt wurde. In seiner Wohnung wurden eine Aufzuchtanlage für Cannabis und ein verbotener Gegenstand entdeckt.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-560307/2

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Impftermin-Ampel: Jetzt mit neuen Termininfos für neue Altersklassen

Mehr holprig als reibungslos läuft seit einigen Wochen die Corona-Impfkampagne in ganz Deutschland. Vornehmlich alte oder pflegebedürftige Menschen werden in den meisten Bundesländern zuerst geimpft.

Doch selbst wer zur aktuellen Zielgruppe gehört, hat es gerade schwer, einen Termin zu bekommen. Regionale Impfzentren haben - wenn überhaupt - nur wenige freie Termine, die schnell vergeben sind. Daneben fällt es schwer zu verstehen, welche Alternativen zum Impfzentrum vor Ort es noch gibt.

Lockdown-Verlängerung mit Lockerung: Das sind die Beschlüsse des Corona-Gipfels

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland wird angesichts weiter hoher Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März verlängert. Allerdings soll es je nach Infektionslage viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länder-Ministerpräsidenten am Mittwoch in Berlin in stundenlangen Verhandlungen beschlossen.

Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer ...

Stufenweise aus dem Lockdown: So gehen BaWü und Bayern mit den Beschlüssen um

Bund und Länder wollen in der Coronakrise einen Balanceakt wagen: In vorsichtigen Schritten soll das öffentliche Leben zurückkehren, obwohl die Infektionszahlen zuletzt leicht stiegen. Eine entscheidende Rolle kommt dabei massenhaften Schnelltests zu, bei den Impfungen soll zudem das Tempo deutlich anziehen.

+++ Alle bundesweit geltenden Beschlüsse der Bund-Länder-Beratungen finden Sie hier +++

Was das für Baden-Württemberg bedeutet Baden-Württemberg trägt die Entscheidung der Bund-Länder-Runde für regionale Lockerungen ...

Mehr Themen