Puma wächst stark: Gute Geschäfte in China

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Logo des Sportartikelherstellers Puma
Logo des Sportartikelherstellers Puma. (Foto: Daniel Karmann/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der Sportartikelhersteller Puma hat sein starkes Wachstum im ersten Quartal fortgesetzt. Dank einer robusten Nachfrage insbesondere in China und Amerika stiegen die Umsätze um knapp 17 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, wie der Adidas-Konkurrent am Freitag in Herzogenaurach mitteilte. Dabei lief insbesondere das Geschäft mit Textilien stark, gefolgt von Accessoires und Schuhen.

In den Regionen Amerika und Asien/Pazifik erzielte Puma zweistellige Wachstumsraten. Vor allem das China-Geschäft lief stark. „Wir wachsen in China derzeit um 40 bis 50 Prozent, je nach Währung“, sagte Puma-Chef Björn Gulden. Der chinesische Markt sei aktuell der profitabelste für das Unternehmen.

Der operative Gewinn (Ebit)stieg um mehr als ein Viertel auf 142,5 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Puma mit 94,4 Millionen Euro rund 40 Prozent mehr. Für das Gesamtjahr bestätigte Puma die Prognose und geht von einem Umsatzanstieg von rund 10 Prozent aus. Dabei werden Währungseffekte herausgerechnet. Ebenso strebt das Management eine deutliche Steigerung des Gewinns an.

Zum Wachstum beitragen sollen auch Sponsoraktivitäten. Für Aufsehen hatten jüngst zwei große Verträge im Fußball gesorgt: Puma wird Ausrüster des Premier-League-Clubs Manchester City und zudem ab Sommer den Ball und andere Produkte für die Spiele der wichtigsten Ligen des spanischen Fußballs liefern. Beides mal stachen die Herzogenauracher den weltgrößten Sportartikelhersteller Nike aus. Zudem ist Puma in den Basketballsport zurückgekehrt, um seine Position in Nordamerika zu stärken. Gulden kündigte an, noch in diesem Jahr zwei neue Basketballschuhe auf den Markt zu bringen.

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