Prozess: Mann soll Freundin umgebracht und verbrannt haben

Lesedauer: 2 Min
Justitia
Eine Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. (Foto: Arne Dedert/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Rund ein Jahr nach dem Fund einer verkohlten Frauenleiche an einem Badesee bei München beginnt heute der Mordprozess gegen den Freund der Toten. Der 33-jährige Geschäftsmann soll seine Lebensgefährtin im Streit im gemeinsamen Münchner Reihenhaus erdrosselt, ihre Leiche dann im Keller deponiert und danach am Feringasee verbrannt haben. Nach der Tat ging er laut Anklagebehörde mit seiner Geliebten aus, am nächsten Tag fuhren die beiden nach Neuschwanstein.

Um seine Tat zu vertuschen, soll der Angeklagte Handy-Nachrichten vom Telefon seiner Freundin an sich selbst, ihre Mutter und Freunde geschickt und bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben haben. Zwei Gärtner fanden die verkohlte Leiche der aus Leipzig stammenden 35-Jährigen am 11. September 2017, wenige Tage später wurde ihr Lebensgefährte festgenommen. Ein Jahr danach muss er sich nun wegen Mordes verantworten. Das Landgericht München I hat zehn Verhandlungstage angesetzt.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen