Pressefotos-Ausstellung bis Dienstag verlängert

Lesedauer: 3 Min
Deutsche Presse-Agentur

Wegen des enormen Interesses an den weltbesten Pressefotos ist die große Ausstellung im kleinen Kitzingen noch bis Dienstag verlängert worden. Bereits am Sonntag aber wird die „World Press Photo“ wieder mehr als 21 000 Menschen ins Rathaus gezogen haben. „Wir wären auch mit 18 000 Besuchern zufrieden gewesen. Aber es hört sich natürlich immer gut an, wenn wir mehr Besucher haben als Einwohner“, sagte der zuständige Sachgebietsleiter Herbert Müller der Deutschen Presse-Agentur. In Kitzingen wohnen rund 21 000 Menschen.

Insgesamt drei Wochen lang stehen die 176 weltbesten Pressefotos aus dem Jahr 2017 auf zwei Etagen des Rathauses. An Sonntagen kommen Müller zufolge bis zu 2500 Besucher. Der Eintritt ist trotz einer Investition der Stadt von rund 27 000 Euro für alle kostenlos.

Gleichzeitig profitieren Geschäfte und Cafés von den Gästen aus Nah und Fern, die eigens für die Ausstellung anreisen. Berechnungen zufolge gibt jeder Besucher zwischen 10 und 20 Euro in Kitzingen aus, wie Ausstellungsorganisator Volkmar Röhrig sagte.

Die Schau zieht jedes Jahr durch mehr als 100 Städte auf der ganzen Welt, darunter London, St. Petersburg, Rom - und Kitzingen. Es ist der kleinste Ausstellungsort der Tour. Die preisgekrönten Aufnahmen zeigen etwa erschöpfte Flüchtlinge in dramatischen Situationen, tote Tiere vor verwahrlosten, bewohnten Häusern oder verletzte, trauernde Menschen nach Bombenangriffen in Afghanistan. Den Hauptpreis gewonnen hatte Burhan Ozbilici von der US-amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press mit einem Bild, das die Erschießung des russischen Botschafters in einer Galerie im türkischen Ankara zeigt.

Gewinnerfotos der weltbesten Pressefotos 2017

Infos der Stadt Kitzungen zur Ausstellung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen