Polizei: Weiterhin Brand- und Glutnester in Lagerhalle

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Eingestürzte Lagerhalle
Feuerwehrleute vor der Brandruine mit brennendem Aluminiumpulver. (Foto: Daniel Karmann/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Das am Donnerstag ausgebrochene Feuer in einer Lagerhalle im mittelfränkischen Roth hat Einsatzkräfte auch am Freitag in Atem gehalten. Bis der letzte Teil des Komplexes niedergebrannt sei, werde es wohl bis Montag dauern, teilte die Polizei Nürnberg am Freitag mit. Feuerwehrleute, die die Halle kontrolliert abbrennen ließen, stießen immer wieder auf Brand- und Glutnester.

Solange das Feuer nicht komplett unter Kontrolle sei, bleibe eine Straße vor dem Betrieb weiter gesperrt. Brandexperten der Kripo hätten inzwischen mit der Klärung der Brandursache begonnen. Bis zum Freitag hätten ihnen aber noch keine Hinweise vorgelegen, wodurch das Feuer ausgelöst worden sei.

Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa eine Million Euro. Bei dem Feuer war auch in der Halle gelagertes Aluminiumpulver in Brand geraten. Dadurch hatte sich über dem Brandort eine große Rauchwolke gebildet, die nach Osten zog. Da die Feuerwehr die Flammen nicht löschen konnte, mussten die etwa 150 Einsatzkräfte die Halle kontrolliert abbrennen lassen.

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