Polizei sucht nach „Teddybärschändern“

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Ein riesiger Plüsch-Teddybär ist mit dem Kopf nach unten schwimmend in einem See im oberfränkischen Neustadt bei Coburg entdeckt worden. Die Spur der Polizei führte schnell zu einer ortsansässigen Kuscheltier-Fabrik - dort war der Bär nämlich am Wochenende geklaut worden.

Die 1,60 Meter große Plüschfigur stand bislang als Werbefigur - sogar mit einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgestattet - auf dem Firmengelände. Die beiden Firmenchefs selbst retteten den Riesen-Bären am Montag aus dem Waldfriedensee, nachdem eine Anwohnerin ihn dort gefunden hatte. Von den „Teddybärschändern“, die das Plüschtier lieblos ins Wasser geworfen hätten, fehle derzeit noch jeder Spur, berichtete ein Polizeisprecher.

Der Teddy sei jetzt auf jeden Fall erkältet, kommentierte die Firmenchefin den Zustand der Plüschfigur zwar mit Humor. Dennoch bleibe ein ungutes Gefühl, sagte sie. Immerhin hätten die Täter den rund 15 Kilogramm schweren Bären zunächst über das Tor heben und dann irgendwie zum knapp zwei Kilometer entfernten See transportieren müssen.

Momentan sei noch unklar, ob die Plüschfigur wieder aufgestellt werden könne. Der Bär sei noch total nass, der genaue Schaden daher noch nicht feststellbar.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen