Petrischale im ICE: Behörden geben Entwarnung

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Deutsche Presse-Agentur

Ein ganzer ICE war wegen einer mysteriösen Petrischale geräumt worden - doch deren Inhalt war harmlos. Experten des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit haben ungefährliche Mikroorganismen in der Schale gefunden, die in der Ablage einer Rückenlehne in dem Schnellzug gesteckt hatte. Diese kämen regelmäßig in der Umwelt und auf Lebensmitteln vor, teilte die Bundespolizei am Donnerstag in Würzburg mit. Gefahr für die Fahrgäste bestand demnach nicht. Auch eine Straftat liegt nicht vor. Der Fund hatte am Sonntag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei geführt.

Der Schnellzug wurde in Aschaffenburg gestoppt. Alle Fahrgäste mussten aussteigen. Der flache Behälter zum Züchten von Zellkulturen wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen herausgeholt. Wem die Petrischale gehörte, blieb unklar.

Polizeibericht

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