„Nicht ganz einfach“: KSC-Krise spitzt sich zu

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Jerome Gondorf und Konstantin Kerschbaumer
Karlsruhes Jerome Gondorf und Heidenheims Konstantin Kerschbaumer (l-r.) im Zweikampf um den Ball. (Foto: Stefan Puchner / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der Karlsruher SC findet weiter keinen Ausweg aus der sportlichen Krise. Durch die 1:3 (0:3)-Niederlage beim 1. FC Heidenheim am Samstag rutschte die Mannschaft von Trainer Christian Eichner auf den vorletzten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga ab. Dabei hatte Eichner erneut viel probiert und auch die Grundformation umgestellt, aber dennoch gab es im sechsten Pflichtspiel unter dem 37-Jährigen die vierte Niederlage. „Uns fehlt im Moment einfach das Glück“, meinte Torhüter Benjamin Uphoff. „Für den Kopf ist es nicht ganz einfach.“

Konstantin Kerschbaumer (22. Minute) sowie der starke Tim Kleindienst (37./45.+2) erzielten die Treffer für die Gastgeber, die dadurch den vierten Tabellenplatz festigten und weiter im Aufstiegsrennen bleiben. „Das war eine perfekte erste Halbzeit für uns“, sagte FCH-Coach Frank Schmidt. Christoph Kobald (54.) gelang lediglich der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für den KSC. Eine Rote Karte für Änis Ben-Hatira wegen einer Notbremse in der Nachspielzeit rundete den schlechten KSC-Nachmittag vor 12 050 Zuschauern ab.

„Für die zweite Halbzeit können wir uns zwar nichts kaufen, aber in unserer Situation war die Reaktion extrem wichtig“, sagte Eichner. Tatsächlich entwickelten die Badener nur in den ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff Torgefahr, ansonsten blieben sie über weite Strecken blass. Philipp Hofmann und Babacar Gueye (beide 46.) vergaben zunächst zwei Top-Chancen aus kurzer Distanz, Kobald machte es danach per Kopf nach einer Ecke besser - zu mehr reichte es aber nicht.

Im ersten Durchgang hatten die Gäste dagegen gerade defensiv eine teils erschreckende Leistung gezeigt. Schon beim ersten Tor hatte es Kleindienst zu leicht, mehrere KSC-Verteidiger konnten ihn nicht stoppen. Im Strafraum musste der Angreifer nur noch querlegen, sodass Kerschbaumer aus kurzer Distanz zur Führung einschob. Bei seinen eigenen Treffern lauerte Kleindienst jeweils unbewacht am langen Pfosten und konnte nach scharfen Hereingaben zweimal unbedrängt einschieben.

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