Nächster Runder Tisch zur Hebammenversorgung kommende Woche

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Eine Hebamme mit einer Schwangeren
Eine Hebamme legt einer schwangeren Patientin die Sensoren eines Wehenschreibers an. (Foto: Focke Strangmann / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Um mehr Hebammen für werdende Mütter in Bayern zu gewinnen, trifft sich ein Runder Tisch kommenden Mittwoch in Nürnberg. Dann solle das gemeinsam erarbeitete Aktionsprogramm für die Sicherstellung der Hebammenversorgung in Bayern beschlossen werden, kündigte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) Neujahr an. „Dabei geht es zum Beispiel um die Vermittlung von Hebammen, deren Arbeitsbedingungen, die Aufklärung und Information von Schwangeren und Müttern und die Nachwuchssicherung für den Hebammenberuf.“ Über die Einzelheiten wolle sie am 8. Januar informieren.

Eine Studie des Ministeriums im Jahr 2018 hatte gezeigt, dass mehr Hebammen nötig sind, um auch in Zukunft eine flächendeckende Versorgung sicherstellen zu können. An einem Runden Tisch zur Hebammenversorgung im Februar nahmen Vertreter unter anderem des Hebammen-Landesverbandes, der Landesärztekammer und der Kommunalverbände teil. Arbeitsgruppen erarbeiteten den Angaben nach seither die Grundlagen für das neue Aktionsprogramm.

Huml sagte: „Wir wollen die bestmögliche Versorgung von Mutter und Kind vor, während und nach der Geburt sicherstellen.“ Dafür seien schon wichtige Schritte umgesetzt worden wie eine Niederlassungsprämie für Hebammen und der sogenannte Hebammenbonus. Wer als Hebamme oder Entbindungspfleger mindestens vier Geburten pro Jahr betreut, kann beim Freistaat 1000 Euro jährlich beantragen.

Infos über Hebammenbonus

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