Mit Rollstuhl auf Wallfahrt: Schreyer zeichnet Altötting aus

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Gnadenkapelle von Altötting
Die Gnadenkapelle (l) und die Kapuzinerkirche Sankt Magdalena im oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting. (Foto: Andreas Gebert/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Pilger zur Schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle von Altötting kommen auch barrierefrei zum Ziel. Der Kapellplatz sei entsprechend erschlossen und mehrere Straßen verfügten über ein Blindenleitsystem, teilte Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Donnerstag mit. Der denkmalgeschützte Bahnhof sei barrierefrei umgebaut; Besucher könnten sich in der Stadt einen Rollstuhl ausleihen und damit alle Kirchen und Museen erreichen. Das Kultur+Kongress Forum habe mit Hinweisen in Blindenschrift versehene Handläufe, der Veranstaltungssaal biete eine speziell für Hörgeschädigte geeignete Anlage.

Für diese Bemühungen um einen behindertengerechten Zugang zeichnete Schreyer die Stadt Altötting mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ aus. „Altötting ist der bedeutendste Marienwallfahrtsort Deutschlands und Sie tun alles, damit sich die Menschen während ihres Aufenthalts wohlfühlen. Das ist wirklich vorbildlich“, sagte Schreyer. „Barrierefreiheit kommt nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch älteren Menschen und Familien zugute - letztlich jedem von uns.“ Die Auszeichnung „Bayern barrierefrei“ wird für Beiträge zur Barrierefreiheit vergeben und soll dazu anspornen, noch mehr für behindertengerechte Zugänge zu tun. Zur Schwarzen Madonna pilgern alljährlich rund eine Million Menschen.

Staatsregierung informiert über Bayern barrierefrei

Altötting zu Schwarzer Madonna

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