Menschenrechts-Filmfestival-Preis für „The Silences“

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Deutsche Presse-Agentur

Der brasilianisch-kolumbianische Spielfilm „The Silences“ hat den mit 2500 Euro dotierten Internationalen Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte gewonnen. Voller Poesie und mit wunderbaren Bildern erzähle Regisseurin Beatriz Seigner von den Wunden des kolumbianischen Bürgerkriegs, von der Trauer der Hinterbliebenen und der Solidarität der indigenen Gemeinschaften, teilte die Jury am Dienstag zur Begründung mit.

Der mit 1000 Euro dotierte Publikumspreis ging an den afghanischen Dokumentarfilm „A Thousand Girls Like Me“ der Regisseurin Sahra Mani. Sie begleitete die erste Frau in Afghanistan, die sich vor Gericht gegen Inzest zur Wehr setzte. Den ebenfalls mit 1000 Euro dotierten Preis der Jugendjury aus der Sonderschau „Open Eyes - Menschenrechtsfilme für die Schule“ erhielt der Regisseur Fredrik Gertten für seinen Film „Push - für das Grundrecht auf Wohnen“.

Mit der Wiederholung der Preisträgerfilme endet am Mittwoch das diesjährige Festival. Laut Veranstaltern sahen mehr als 10 000 Besucher 65 Filme aus 43 Ländern. Thematische Schwerpunkte waren Rechtsruck, Nationalismus und sexuelle Diskriminierung. In einem Audio-Projekt erzählten geflüchtete Menschen mit homosexueller oder dritter Geschlechtsidentität ihre Geschichte.

Programm des Internationalen Menschrenrechtsfilmfestival

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