Mehr ICE-Züge zwischen München und Berlin

Lesedauer: 2 Min
Ein Pendler am Bahnhof
Eine Frau zieht im Hauptbahnhof in Berlin ihren Koffer hinter sich her. (Foto: Marius Becker/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die Deutsche Bahn weitet ihr ICE-Angebot auf der Strecke München-Berlin aus. Die Zahl der Verbindungen soll zum Winterfahrplan (Start: 15. Dezember) um rund zehn Prozent steigen, wie die Deutsche Bahn am Donnerstag mitteilte.

Zusätzlich zu den fünf Sprinterzügen, die täglich zwischen München und der Bundeshauptstadt verkehren, soll es künftig einen echten Stundentakt auch für den Halt in Nürnberg geben. Ingolstadt werde mit dann bis zu 51 ebenfalls mehr ICE-Halte bekommen und dadurch in der Stoßzeit zwischen 17.00 und 19.00 Uhr einen Halb-Stunden-Takt nach München und Nürnberg. Fast alle Zügen hielten zudem in Bamberg.

Für die oberfränkische Stadt Coburg werde die Zahl der ICE-Halts von sechs auf acht täglich steigen, hieß es weiter. Auch Augsburg soll profitieren - von dort sind Direktverbindungen nach Berlin künftig häufiger möglich. Nach Hamburg geht es mit einem schnellen Umstieg in Nürnberg von Augsburg aus in unter sechs Stunden.

In Bayern sei die Zahl der Fernverkehrskunden in den vergangenen vier Jahren von 107 000 pro Tag um 19,7 Prozent auf 128 000 täglich gewachsen. Auf der Schnellfahrstrecke zwischen Nürnberg und Erfurt waren den Angaben zufolge 2018 mehr als fünf Millionen Reisende an Bord. Die Nachfrage sei im ersten Quartal 2019 nochmals um zehn Prozent gestiegen.

Mitteilung Deutsche Bahn

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen