Mehr Geld für Kampf gegen Rechts in München

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Deutsche Presse-Agentur

Für die Arbeit gegen Rechtsextremismus steht in München vom kommenden Jahr an deutlich mehr Geld zur Verfügung. Insgesamt 330 000 Euro sollen zusätzlich in den Bereich fließen, wie die Landeshauptstadt am Mittwoch mitteilte. Den mit 280 000 Euro größten Teil sollen die Fachinformationsstelle Rechtsextremismus, die Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt (before) und ein demokratiepädagogisches Bildungskollektiv erhalten. Der Rest fließe in einen Fonds.

München setze damit ein Zeichen für ein weltoffenes und demokratisches Miteinander und für enge Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Mit der Mittelerhöhung steigt der Etat für die Zivilgesellschaft auf insgesamt 920 000 Euro, sagte ein Sprecher der Fachstelle für Demokratie.

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