Mehr als 100 000 Corona-Fälle seit Ausbruch der Pandemie

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Eine Laborantin führt Untersuchungen zum Coronavirus durch
Eine Laborantin führt Untersuchungen zum Coronavirus durch. (Foto: Christophe Gateau / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat es in Bayern inzwischen insgesamt mehr als 100 000 gemeldete Infektionsfälle gegeben. Die Gesamtzahl der Ansteckungen überstieg zum Freitag erstmals diese Marke.

Das Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen verzeichnete am Freitagnachmittag exakt 102 367 Infektionen (Meldestand 08.00 Uhr). Es gab darunter 2795 Todesfälle.

Von der Gesamtzahl der Fälle gelten 74 770 als genesen. Diese Zahl ist lediglich eine offizielle Schätzung anhand von Kriterien des Robert Koch-Instituts.

Die bayerische Corona-Landkarte ist mittlerweile fast vollständig rot oder dunkelrot. Nach den jüngsten LGL-Angaben sind nur zwei Landkreise gegenwärtig nicht in den beiden höchsten Warnstufen: der oberpfälzische Landkreis Amberg-Sulzbach und der niederbayerische Landkreis Regen.

Die höchsten Sieben-Tages-Werte an Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner haben im Freistaat unter den Landkreisen zum einen Rottal-Inn und zum anderen das Berchtesgadener Land. Der niederbayerische Landkreis Rottal-Inn liegt dem LGL zufolge sogar über der 300er-Marke (311,9). Bei den kreisfreien Städten am stärksten betroffen sind Schweinfurt und Rosenheim.

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