Mann stirbt nach schwerem Unfall - Wrack auf Bahnstrecke geschleudert

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Deutsche Presse-Agentur

Ein 42-Jähriger ist nach einem schweren Verkehrsunfall seinen Verletzungen erlegen. Wie die Polizei Weilheim am Sonntag mitteilte, war ein 79-Jähriger gemeinsam mit seiner 78-jährigen Frau am Samstagnachmittag auf der B2 in Richtung Oberau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) unterwegs, als er auf die Gegenspur geriet.

Zum Zusammenstoß kam es dem vorläufigen Ermittlungsstand nach, da der 79-Jährige im Bereich einer Rechtskurve möglicherwiese zu einem Überholmanöver ausscherte und so beide Fahrzeuge frontal aufeinander prallten.

Der 42-jährige Baden-Württemberger kam noch schwer verletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus, verstarb hier jedoch kurze Zeit später an seinen schweren Verletzungen.

Im Anschluss konnte eine 23jährige Frau aus Großweil mit ihrem Pkw nicht mehr ausweichen und prallte auch noch mit den kollidierten Fahrzeugen zusammen. Sie wurde leicht verletzt. Der Unfallverursacher schwebte am Sonntag noch in Lebensgefahr.

Unfallwrack auf Bahnstercke geschleudert 

Weil ein Unfallwrack neben die angrenzende Bahnstrecke geschleudert wurde, kam es zu starken Einschränkungen im Bahnverkehr, die B2 blieb zwischen der A95 und Oberau für fast sieben Stunden gesperrt.

An den drei Fahrzeugen entstand Totalschaden, die Schadenssumme wird vorläufig auf 20.000 Euro geschätzt.

Unfallanalytisches Gutachten

Die zuständige Staatsanwaltschaft München II ordnete zur Feststellung des genauen Unfallhergangs ein unfallanalytisches Gutachten an. Für die Unfallaufnahme und die Arbeiten der Gutachter sowie für die anschließenden Bergungsmaßnahmen musste die B2 zwischen der A95 und Oberau für fast sieben Stunden komplett gesperrt werden. Auch war der Zugverkehr aufgrund des Unfalls beeinträchtigt, da die Züge an der Unfallstelle zunächst gar nicht mehr, später dann nur mit stark verminderter Geschwindigkeit vorbeifahren konnten.

An der Unfallstelle waren insgesamt 40 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren Oberau, Partenkirchen, Eschenlohe, Großweil und Murnau im Einsatz, zudem noch Kräfte des Rettungsdienstes mit Hubschrauber und mehreren Notarztfahrzeugen.

 

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