Müller: Aufbruchstimmung in der Union mit AKK und Söder

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Gerd Müller
Gerd Müller (CSU), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, spricht bei der Plenarsitzung im Deutschen Bundestag. (Foto: DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Die neuen Spitzen von CDU und CSU, Annegret Kramp-Karrenbauer und Markus Söder, haben nach den Worten von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) eine Aufbruchstimmung in der Union verbreitet. „Die neue Geschlossenheit führt zu neuer Stärke“, sagte Müller der Deutschen Presse-Agentur nach der dreitägigen Winterklausur der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon. Die Union ziehe die Schlüsse „aus den schlechten Wahlergebnissen“.

Die neue Personal-Konstellation in der Union „ist ein Aufbruch in die Zukunft. (...) Die Arbeit ruht auf vielen Kraftzentren“, sagte Müller. Auch Söder sei klar, es gehe nur im Team. Der CSU-Politiker sagte weiter: „Die Menschen wollen keinen permanenten internen Streit. Und sie wollen auch nicht mehr die Verdichtung auf ein Thema - Flüchtlinge.“

Müller sprach sich - wie Kramp-Karrenbauer - gegen „Richtungsdiskussionen“ aus. Vielmehr seien „Vorwärtsdiskussionen“ zu führen. „Die Union wird und muss die Problemlöserin und Zukunftsgestalterin werden.“ Daher müsse jetzt drei Jahre gearbeitet werden - ohne Streit, und mit klaren inhaltlichen Lösungen, um sich dann den Wählern zu stellen.

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