Löw froh über Zuschauer: „Lange genug Geisterspiele erlebt“

Ankunft der Fußball-Nationalmannschaft am Flughafen
Bundestrainer Joachim Löw steigt bei seiner Ankunft am Albrecht Dürer Flughafen aus dem Flieger. (Foto: Daniel Karmann / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Joachim Löw ist heilfroh, dass ihm zum Abschluss seiner Bundestrainer-Tätigkeit ein Geisterturnier erspart bleibt. „Das war eine wahnsinnig erfreuliche Nachricht“, sagte der 61-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur zur Zulassung von Fans auch bei den EM-Gruppenspielen des DFB-Teams in München.

„Die Zuschauer, die im Stadion sind, werden wieder mit allen Emotionen dabei sein“, glaubt Löw. Er erhofft sich dadurch auch wieder einen echten Heimvorteil bei den Gruppenspielen.

„Wir haben lange genug Geisterspiele erlebt. Das ist mit der Zeit richtig zäh gewesen“, sagte Löw zur langen Corona-Phase ohne Publikum. „Dass jetzt Zuschauer bei unseren Spielen gegen Frankreich, Portugal und Ungarn dabei sind, ist natürlich klasse. Früher wäre man bei einer Zahl von 14 000 Zuschauern in so einem großen Stadion enttäuscht gewesen, aber jetzt freut man sich total.“

Weltmeister Frankreich ist dabei für Löw am 15. Juni der „schwerstmögliche Gegner“, den Deutschland erwischen konnte. „Frankreich ist absolut auf Top-Niveau. In jeder Beziehung“, sagte der Bundestrainer. Sportlich erwartet er ein sehr ausgeglichenes Turnier. „Es gibt einige Mannschaften, die auf einem absolut gleichen Niveau spielen. Sieben, acht Topnationen sehe ich auf Augenhöhe.“

Über den Titelgewinn entscheidet aus seiner Sicht auch, welches Team „den längsten Atem über das Turnier hinweg“ habe. Dazu komme „der Faktor Glück in dem einen oder anderen Spiel oder Moment“, sagte Löw: „Glück braucht man auch, wenn man Turniersieger werden will.“

© dpa-infocom, dpa:210609-99-917139/2

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