Leidenschaft für Wagner: „Insgeheim Lohengrin“ in München

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Alvis Hermanis
Der Regisseur Alvis Hermanis. (Foto: Barbara Gindl/epa apa/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Wagner einmal anders: „Insgeheim Lohengrin“ des lettischen Regisseurs Alvis Hermanis feiert am heutigen Freitag (19.30 Uhr) Premiere im Cuvilliéstheater in München. Das Stück erzählt von fünf Menschen, die glühende Anhänger von Richard Wagners Musik sind und sich heimlich treffen, um ihrer Leidenschaft zu frönen. Auf der Bühne stehen unter anderem die Schauspieler Manfred Zapatka, Charlotte Schwab und Wolfram Rupperti. Hermanis ist nicht ununmstritten, vor allem weil er sich immer wieder negativ über die Flüchtlingspolitik in Deutschland geäußert hatte.

Die Begeisterung, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, sei extrem gefährlich für ganz Europa, weil darunter Terroristen seien, hatte Hermanis erklärt. Eine Inszenierung am Hamburger Thalia Theater hatte er 2015 sogar aus Protest abgesagt. Auch Verhandlungen mit den Bayreuther Festspielen beendete er. Der Lette war dort für den „Lohengrin“ 2018 im Gespräch gewesen.

Insgeheim Lohengrin

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