„Löwenmarsch“ mit Prinz von Bayern sammelt Geld für Kenia

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Deutsche Presse-Agentur

100 Kilometer zu Fuß in knapp 24 Stunden: Erschöpft aber glücklich sind die Teilnehmer des „Löwenmarsches“ am Sonntagnachmittag an ihrem Zielort Hohenschwangau (Landkreis Unterallgäu) eingetroffen. Einen Tag zuvor hatten sich mehr als 100 Wanderer zusammen mit Ludwig Prinz von Bayern von Schloss Kaltenberg (Landkreis Landsberg) auf den Weg gemacht. Mit dem sogenannten Löwenmarsch will der 37-Jährige - ein Urururenkel von König Ludwig III. - Spenden für ein Bildungsprojekt in Kenia sammeln.

Ziel des Projektes „Learning Lions“ ist es, jungen Menschen in der abgelegenen kenianischen Region Turkana an der Grenze zu Südsudan und Äthiopien eine kostenlose Ausbildung in den Bereichen IT-Dienstleistungen und digitale Medien zu ermöglichen. Von den Spenden soll der Bau eines IT-Campus im Norden Kenias ermöglicht werden.

Der Freistaat Bayern unterstützt das Projekt „Learning Lions“ mit fast einer halben Million Euro. Staatskanzleichef Florian Herrmann, der ebenfalls an der Wanderung teilnahm, übergab vor dem Start bereits einen Scheck über 478 500 Euro an die Hilfsorganisation. Laut den Organisatoren wird damit gerechnet, dass die Gesamtsumme an Spenden nach dem „Löwenmarsch“ noch deutlich gesteigert wird.

Nicht alle Wanderer liefen die gesamte Distanz. Einige von ihnen - darunter auch Prominenz wie Rosi Mittermaier und Christian Neureuther sowie Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel und seine Frau Irene Epple - begleiteten die Marschierer auf einer Teilstrecke.

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