Kovac zu Fan-Verhalten: „Verbalattacken zu Hause lassen“

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Niko Kovac
Trainer Niko Kovac von München kommt vor dem Spiel in das Stadion. (Foto: Sven Hoppe / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Niko Kovac hat die Fußballfans zu einem maßvollen Umgang mit gegnerischen Mannschaften und Verantwortlichen aufgefordert. Angesprochen auf den Strafantrag von Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp gegen mehr als 30 Dortmunder Anhänger wegen Schmähgesängen, sagte der Trainer des deutschen Meisters Bayern München: „Ich frage mich einfach, wie würde man sich fühlen, wenn man selber in der Situation wäre. Die Antwort ist relativ einfach. Tue nicht das, was du nicht möchtest, was dir jemand antut.“

Die eigene Mannschaft anzufeuern oder die gegnerische auszupfeifen, das sei okay, führte der Kroate am Freitag in München aus. „Aber alles andere, Verbalattacken oder irgendwelche Slogans oder Transparente sollten wir in der heutigen Zeit zu Hause lassen. Es gibt allzu viel Schlechtes auf dieser Welt.“ Alle seien dafür verantwortlich, dass das besser werde.

Hopp reagiert mit dem Strafantrag auf Schmähungen von Dortmunder Fans beim Spiel der Hoffenheimer gegen den BVB am Ende der vergangenen Saison. Am Samstag treffen die beiden Mannschaften erneut aufeinander. Für die beschuldigten Anhänger gilt ein Haus- und Betretungsverbot rund um die Partie. Die Dortmunder Fanhilfe teilte mit, dass sie „Hausverbote, die sich allein auf die Einleitung eines Strafverfahrens stützen“, nicht akzeptiert.

In der Vergangenheit hatte es wiederholt Proteste von BVB-Fans gegeben, die 1899 Hoffenheim für ein vom traditionellen Fußball entwurzeltes Konstrukt halten und den Verein wegen des finanziellen Engagements von Hopp als „Plastikclub“ bezeichnen.

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