Jugendliche erforschen Schicksale jüdischer Schüler in NS-Zeit

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Deutsche Presse-Agentur

- Mit einem aufwendigen Geschichtsprojekt haben Münchner Gymnasiasten die Schicksale von jüdischen Schülern und einem Lehrer während der Nazi-Zeit aufgespürt. „Die Tatsache, dass diese Namen erst jetzt ins Licht treten, hat uns sehr bewegt“, sagte der Zwölftklässler Tariq Gamra vom Gisela-Gymnasium, wo das Projekt „Denk Mal - Erinnerung im öffentlichen Raum“ seit dem vergangenem Schuljahr läuft. Die von den Nazis verfolgten 44 Schüler hätten die damalige Gisela-Oberrealschule spätestens kurz nach den Pogromen am 9. November 1938 verlassen, so das Ergebnis der Recherchen. Am Dienstagabend sollte im Gymnasium eine von den Schülern gestaltete Gedenkplatte enthüllt werden.

Denk Mal - Erinnerung im öffentlichen Raum

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