Innenminister Herrmann ist „Kavalier der Straße“

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Deutsche Presse-Agentur

Besondere Auszeichnung für Bayerns Innenminister: Joachim Herrmann (CSU) soll als „Kavalier der Straße“ geehrt werden. Das teilte das Innenministerium am Sonntag in München mit. Er bekommt den Preis der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tageszeitungen im Deutschen Verkehrssicherheitsrat für seinen Ersthelfereinsatz bei einem schweren Unfall auf der Autobahn. Herrmann hatte im September 2019 bei einem Unfall auf der A3 bei Erlangen Erste Hilfe geleistet und eine verletzte Beifahrerin bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt.

Die Auszeichnung „Kavalier der Straße“ wurde vor mehr als 50 Jahren ins Leben gerufen. Ein Kriterium dafür sind laut Homepage „Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen, wenn der zur Auszeichnung Vorgeschlagene selbst nicht schuldhaft beteiligt war“.

Bei dem Unfall im September hatte der CSU-Politiker zusammen mit einem anderen Autofahrer eine Frau aus dem Auto gezogen. Ihr Wagen war zuvor von der Autobahn geschleudert worden und zwischen Bäumen hängengeblieben. Für den Mann aus dem Auto sei jede Hilfe zu spät gekommen. „Meinem Eindruck nach hat der andere Autofahrer sehr professionell und fachlich versiert Erste Hilfe geleistet. Wie sich später herausgestellt hat, ist er beruflich Intensivpfleger“, ließ Herrmann damals über sein Ministerium mitteilen. Die Verleihung soll an diesem Montag (11.00 Uhr) im Innenministerium in München stattfinden.

Infos zur Auszeichnung "Kavalier der Straße"

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