Illustrator Dietl: Sollten uns die Olchis als Vorbild nehmen

Jens Møller (l) und Erhard Dietl stehen bei der Filmpremiere
Der Regisseur Jens Møller (l) steht bei der Deutschland-Premiere des Films „Die Olchis - Willkommen in Schmuddelfing“ mit dem Autor Erhard Dietl auf dem Roten Teppich. (Foto: Markus Scholz / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Seit über 30 Jahren gibt es die „Olchis“ von Kinderbuchautor und Illustrator Erhard Dietl. Die kleinen, krötenartigen Wesen sollte man sich gerade heutzutage manchmal zum Vorbild nehmen, findet zumindest ihr Schöpfer Dietl, wie er der „Mediengruppe Münchner Merkur tz“ anlässlich des neuen „Olchis“-Films (Kinostart 22. Juli) sagte. „Die Olchis machen sich nicht ständig Sorgen über das, was alles Schlimmes passieren könnte. Sie leben zufrieden im Hier und Jetzt, immer voller Zuversicht und Vertrauen in ihre Fähigkeiten.“ Weiter sagte er, die „Olchis“ würden es gemütlich mögen und seien „eher coole und entspannte Typen“.

Vor allem in Zeiten der Sozialen Medien, in denen sich „viel Unduldsamkeit und Hysterie“ finde, setzten die „Olchis“ einen schönen Gegenpunkt. Die „Olchis“ leben auf einer Müllkippe in Schmuddelfing und empörten bei ihrem Erscheinen durch ihren unsauberen Lebensstil und dadurch, dass sie Müll essen.

© dpa-infocom, dpa:210721-99-459527/2

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