ICE mit 500 Reisenden in Tunnel bei Schalkau evakuiert

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Deutsche Presse-Agentur

500 Reisende haben in Thüringen in einem Tunnel bei Schalkau (Landkreis Sonneberg) aus einem liegengebliebenen ICE in einen anderen Zug umsteigen müssen. Wegen einer technischen Störung habe der ICE 704 (München - Berlin - Hamburg) am Sonntagabend auf der Strecke zwischen Bamberg und Erfurt nicht mehr weiterfahren können, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Montag. Die Reisenden mussten innerhalb des Tunnels in einen nachfolgenden Zug umsteigen. Etwa drei Stunden dauerte es, bis alle Bahngäste in den zweiten Zug hinübergestiegen waren.

Weil Übergangsstege in den ICEs eingelagert seien, sei es weniger problematisch, von einem Zug in den anderen umzusteigen, als eine Bahn auf freier Strecke zu evakuieren, erläuterte der Sprecher weiter. Dabei spiele es keine Rolle, ob der Umstieg in einem Tunnel vonstatten gehe oder nicht.

Auch weitere Züge auf der Strecke verspäteten sich aufgrund des Vorfalls. In einer Werkstatt werde nun nach der Ursache für die Störung gesucht. Zuvor hatte der MDR Thüringen über die Panne berichtet.

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