Hunderte Denkmäler in Bayern öffnen ihre Türen

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Monopteros im Herbst
Hinter herbstfarbenen Zweigen ist der Monopteros im Englischen Garten in München (Bayern) zu sehen. (Foto: Amelie Geiger/Archivbild / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Zum Tag des offenen Denkmals am 8. September sind in Bayern Hunderte Denkmäler zu bestaunen und neu zu entdecken. Bundesweit öffnen rund 8000 Denkmäler ihre Türen, wie die Stiftung Denkmalschutz mitteilte. Die Stiftung koordiniert den deutschlandweiten Aktionstag und stellt das Programm mit historischen Baudenkmälern, Parks und archäologischen Stätten zusammen.

In München können Interessierte etwa die Alte Ziegelei Oberföhring erkunden. Hier sind die letzten Überbleibsel der Ziegelei-Industrie im Osten der Landeshauptstadt zu sehen. In einem Wohngebiet blieb das ehemalige Maschinenhaus mit den 90 Jahre alten Maschinen erhalten.

In Franken öffnet beispielsweise das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg seine Pforten. Das Gebäude wurde im Jahr 1908 erbaut. Besucher können die historische Bausubstanz besichtigen und sich über die Geschichte des Hauses informieren.

Einblicke in eine längst vergangene Zeit bekommen Interessierte auch in der Bamberger Freimaurerloge. Der Grundstein des Hauses ist auf das Jahr 1809 datiert. Nachdem die Freimaurerei in der Nazizeit verboten und das Haus beschlagnahmt wurde, steht es seit zwei Jahren saniert wieder Besuchern offen.

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals steht anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Die Stiftung Denkmalschutz hat das Programm für den Aktionstag in einer interaktiven Karte im Internet aufbereitet. Hier können sich Interessierte ihre eigene Denkmalroute zusammenstellen und ausdrucken.

Denkmäler in Bayern

Tag des offenen Denkmals

Übersichtskarte zum Tag des offenen Denkmals

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