Hochdotierter Preis für deutsch-brasilianischen Kinofilm

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Deutsche Presse-Agentur

Die Macher des brasilianisch-deutschen Kinofilms „A vida invisível de Eurídice Gusmao“ (Das unsichtbare Leben der Eurídice Gusmao) können sich über den hochdotierten CineCoPro-Award des Filmfestes München freuen. Die Auszeichnung für die deutschen Koproduzenten Viola Fügen und Michael Weber von der Pola Pandora Filmproduktion aus Berlin ist mit einem Preisgeld von 100 000 Euro verbunden und wird vom bayerischen Digitalministerium unterstützt. „Wir wollen internationale Spitzenprojekte für Bayern gewinnen und hier feiern“, sagte Sozialministerin Kerstin Schreyer am Freitag in München, wo sie den Preis stellvertretend für Digitalministerin Judith Gerlach (beide CSU) überreichte.

Das von Karim Ainouz inszenierte Melodram hatte bereits bei den Filmfestspielen in Cannes in der Sektion Un certain regard den Hauptpreis erhalten. Der Film beginnt in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro im Jahr 1950. In der patriarchalisch geprägten Gesellschaft geben sich die Schwestern Eurídice und Guida Rückhalt. Doch eines Tages brennt Guida mit einem Seemann durch und die schüchterne Eurídice muss allein klarkommen.

CineCoPro-Award

A vida invisível de Eurídice Gusmao

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