Havariertes Frachtschiff legt stundenlang Donau-Verkehr lahm

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur
lby

Ein havariertes Frachtschiff hat den Schiffsverkehr auf der Donau bei Parkstetten im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen am Donnerstag für mehrere Stunden lahmgelegt. Das 85 Meter lange und 9 Meter breite Gütermotorschiff „Misando“ war am Donnerstagmittag durch einen Fahrfehler auf Grund gelaufen und hatte sich quer zur Fahrrinne gedreht.

Der Donau-Abschnitt zwischen der Schleuse Straubing und dem Hafen Straubing-Sand war von Donnerstagmittag bis zum Abend gesperrt worden. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei Deggendorf konnte das havarierte Frachtschiff gegen 17.00 Uhr durch ein größeres und schwereres Schiff geborgen werden - es wurde anschließend nach Regensburg zur Reparatur geschleppt. Die Sperrung des betroffenen Flussabschnittes wurde wieder aufgehoben.

Während des Unfalls konnte die Besatzung laut Polizei noch den Heckanker werfen und das Schiff aus der Fahrrinne ans linke Ufer bringen, wo es schließlich mehrere Stunden lang manövrierunfähig lag. Am Schiff sei dabei vermutlich ein Ruder- und Schraubenschaden entstanden. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.

Wie die Polizei mitteilte, befinden sich an Bord des Frachters 1092 Tonnen Stahl. Das Schiff sei flussabwärts von den Niederlanden nach Österreich unterwegs gewesen.

Pressemitteilung

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen