Höhere Gebühreneinnahmen treiben Immobilieninvestor voran

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Deutsche Presse-Agentur

Der Immobilieninvestor Patrizia hat im ersten Halbjahr von höheren Gebühreneinnahmen profitiert. Das operative Ergebnis (bereinigter Vorsteuergewinn) legte im Jahresvergleich um 8,9 Prozent auf 79 Millionen Euro zu, wie das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss in Augsburg mitteilte. Damit konnte Patrizia die geringeren Erlöse aus dem Verkauf eigener Immobilien im Vergleich zum Vorjahr mehr als ausgleichen.

Die Gebühreneinnahmen nahmen in der Berichtsperiode um fast 30 Prozent auf 174,2 Millionen Euro zu. Für das laufende Jahr peilt Patrizia weiter einen operativen Gewinn von 120 bis 130 Millionen Euro an. Die Aktie legte am Mittwochvormittag um mehr als fünf Prozent zu. Allerdings hatte das Papier seit seinem Juli-Hoch rund 13 Prozent an Wert eingebüßt.

Die Augsburger sammeln Kapital bei Großanlegern wie Banken, Versicherungen und Altersvorsorgeeinrichtungen ein und investieren dieses in Immobilien. Außerdem wickeln sie Käufe und Verkäufe von Immobilien im Auftrag von Kunden ab. Das verwaltete Immobilienvermögen lag Ende Juni mit 41,6 Milliarden Euro um über eine halbe Milliarde über dem Vorjahreswert.

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