„Goldener Herbst“ nach Neuschnee und Frost in Bayern

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Die Sonne scheint durch herbstliche Blätter auf Wanderer herab
Die Sonne scheint durch herbstliche Blätter und auf Wanderer herab.  (Foto: Nicolas Armer/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Vom Sommer direkt in den Winter: Frost und Schnee haben am Mittwoch in den bayerischen Alpen den goldenen Herbst vorerst beendet. Winterlich bleibt es aber nur kurz. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steigt die Schneefallgrenze zum Wochenende wieder. Am Mittwochmorgen lagen auf dem 2224 Meter hohen Nebelhorn - dem Oberstdorfer Hausberg - mehr als zehn Zentimeter Schnee. Wie der DWD mitteilte, schneite es auch auf dem rund 1500 Meter hohen Brauneck. Dreißig Zentimeter Neuschnee und minus vier Grad verzeichneten die Experten auf Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze.

Skifans müssen ihre Bretter aber noch im Schrank lassen: Schnee gibt es ab Freitag nur in Lagen über 3000 Metern. „An diesem Tag wird es in ganz Bayern warm und freundlich“, sagte eine DWD-Sprecherin am Mittwoch. Die Nacht zum Samstag wird mit drei Grad im Allgäu recht frisch. Mit Frost sei aber zunächst nicht mehr zu rechnen.

Am Wochenende hält dann der „goldene Oktober“ in Bayern Einzug. Sonne satt gibt es am Samstag: Über 1000 Metern locken Fernsicht, blauer Himmel und Temperaturen um die 20 Grad. „Im Allgäu kann es auch über 20 Grad warm werden“, sagte die Sprecherin. In den Tälern und in der Nähe von Flüssen hält sich bis mittags dichter Nebel. Regnerisch wird die Nacht zum Sonntag. Tagsüber trüben vor allem im Osten des Freistaates einzelne Wolken die Aussicht. Im Süden bleibt es weitgehend trocken und warm.

Mitteilung DWD

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