Glauber: Klimawandel trifft Bayern stärker als angenommen

Thorsten Glauber spricht bei einer Konferenz
Der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber spricht bei einer Konferenz. (Foto: Nicolas Armer / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der Freistaat Bayern bekommt die Folgen des Klimawandels heftiger zu spüren als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Klimareport 2021, den Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) heute (10.00 Uhr) in München vorstellt.

„Der Klima-Report ist eine Warnung der Wissenschaft. Der Klimawandel ist Fakt. Und der Vergleich zum Klima-Report 2015 zeigt: Der Wert für die mögliche Maximaltemperatur in Bayern im Jahr 2100 muss noch einmal nach oben verschoben werden“, sagte Glauber der Deutschen Presse-Agentur in München.

Der Klima-Report zeige aber auch, was möglich sei, wenn beim Klimaschutz alle an einem Strang zögen, betonte Glauber. „Das ist eine wichtige Motivation. Wir wollen in Bayern konsequent vorangehen. Jetzt ist Zeit zum Handeln.“ Glauber kündigte an, auf Grundlage des Reports konkrete Vorschläge machen zu wollen, wie der Klimaschutz in Bayern weiter vorangebracht werden könne.

Der Klima-Report 2021 enthält alle relevanten Zahlen und Fakten rund um den Klimawandel in Bayern. Er soll die Frage klären, wie der Klimawandel in Bayern verläuft und wo seine Auswirkungen schon heute spürbar sind. Außerdem zeigt er, welcher Temperaturanstieg bis zum Jahr 2100 erwartet werden muss. Der Klima-Report 2015 ging für Bayern im Jahr 2100 noch von einer möglichen Maximaltemperatur von bis zu 4,5 Grad Celsius aus.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-562193/3

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