Frühlingsgefühle im Winter: Walhalla gesperrt

Spaziergänger genießen die Sonne am Kochelsee
Spaziergänger genießen die Sonne am Kochelsee. (Foto: Angelika Warmuth / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Beim ersten Anflug von Frühling mitten im Winter sind die Menschen in ganz Bayern nach draußen geströmt. Die Polizei meldete in vielen Ausflugsregionen zwar viel Verkehr - aber der Massenandrang blieb größtenteils aus. Auf der Walhalla in Donaustauf bei Regensburg musste allerdings die Polizei einschreiten, weil sich am Samstag bis zu 250 Menschen ohne Masken und Corona-Abstand in der Sonne tummelten.

Das Wahrzeichen sei am Samstagnachmittag dicht gemacht worden und bleibe es bis Montag, teilte die Polizei am Sonntag mit. Allerdings umgingen am Sonntag einige Ausflügler die Absperrungen - bei Hochnebel statt Traumwetter.

Das schöne Wetter soll noch bis weit in diese Woche anhalten. Hoch „Ilonka“ macht frühlingshafte Temperaturen möglich. Nur in der Nacht bleibt es vorerst frostig, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Am Parkplatz zum Großen Arber im Bayerischen Wald war am Sonntag einiges los. „Der Parkplatz ist restlos überfüllt, aber nicht gesperrt“, teilte die Polizei mit.

Die Polizei in der Oberpfalz registrierte zwar, dass mehr Leute als sonst unterwegs waren. „Aber es ist nirgends etwas signifikant aus dem Ruder gelaufen.“ Ähnliches vermeldete die Polizei im Allgäu oder in Oberbayern. Am Alpenrand genossen Menschen noch die letzten Eisschollen auf Seen - am Samstag paddelten zwei Männer zum Beispiel am Staffelsee durch das teils noch zugefrorene Wasser. Am Kirchsee schritten Badende über das Eis.

In Unterfranken machten die Beamten eine leichte Entspannung im Vergleich zu den tollen Tagen des Winterspaßes aus. Als noch viel Schnee gelegen sei, sei viel mehr los gewesen, weil die Menschen auf die Berge rauf seien. Jetzt scheine es sich mehr zu verteilen.

© dpa-infocom, dpa:210220-99-521513/4

DWD-Aussicht

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Meist gelesen

Schriftzug Polizei

Zeugen gesucht: Männer entreißen Leine und werfen Hund in Fluss

Die Polizei sucht nach zwei jungen Männern, die in Kenzingen (Kreis Emmendingen) einen Hund in einen Fluss geworfen haben sollen. Der Hund sei rund 40 bis 80 Meter abgetrieben worden, habe aber leicht verletzt und mit einer leichten Unterkühlung von der Feuerwehr gerettet werden können, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Ein Tierschutzverein hat nun eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt. Nach einem Zeugenaufruf hätten sich bereits einige Menschen gemeldet, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

EU-Sondergipfel zur Corona-Pandemie

Corona-Newsblog: Merkel will EU-Impfpass in den nächsten drei Monaten

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 11.700 (313.518 Gesamt - ca. 293.800 Genesene - 8.005 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 8.005 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 47,7 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 119.000 (2.414.

Nach Tötungsdelikt an einem 13-Jährigen

13-Jähriger ermordet, 14-Jähriger in Haft: Neue Details zur Bluttat in Sinsheim

Nach dem gewaltsamen Tod eines 13-Jährigen in Sinsheim bei Heidelberg wird ein wegen eines früheren Messerangriffs polizeibekannter 14-Jähriger verdächtigt. Er sollte am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache des Jungen klären.

Der 13-Jährige ist nach ersten Erkenntnissen der Ermittler aus Eifersucht umgebracht worden. Die Ermittlungen zum Motiv liefen aber weiter, sagte Siegfried Kollmar von der Kriminalpolizei Mannheim am Donnerstag.

Mehr Themen