Fruchtiges Foppen nach Rathausbränden

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Deutsche Presse-Agentur

Trotz der Brände in ihren Rathäusern haben Politiker aus Straubing und Dillingen an der Donau ihren Humor nicht verloren - und sich ein obstlastiges Scharmützel geliefert. Der Straubinger SPD-Stadtrat Werner Schäfer ließ sich vor kurzem über das „Jahrhundertwerk“ aus, das der Neubau des Rathauses dort werden müsse - und ergänzte: „Wer Dillingen mit Straubing vergleicht, vergleicht eine kleine Zwetschge mit einer großen Ananas.“

Am Freitag konterte Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz (CSU) mit einem Augenzwinkern auf den Vergleich: „Wir freuen uns, wenn wir die Straubinger nach Abschluss unseres Wiederaufbaus zu uns ins Rathaus einladen dürfen - dann auf einen Zwetschgendatschi.“

Im niederbayerischen Straubing war das Rathaus 2016 abgebrannt, im schwäbischen Dillingen 2017. „Die Erfahrung eines Feuers im eigenen Haus möchte wirklich niemand machen“, sagte Kunz weiter. „Dieser Schreck hat uns alle noch einmal enger zusammenrücken lassen.“ Den „Freunden in Straubing“ wünschte Kunz - übrigens studierter Bauingenieur -, „dass ihre Baumaßnahme weiterhin gut vorankommt“.

Rein nach Zahlen ist die Frage nach Ananas und Zwetschge übrigens nicht zu klären: Jüngsten Angaben vom Statistischen Landesamt zufolge hat die Große Kreisstadt Dillingen mit 18 699 Einwohnern zwar nicht mal halb so viele wie die kreisfreie Stadt Straubing mit 47 586. Aber Dillingen ist mit einer Fläche von 75,59 Quadratkilometern größer als Straubing, dessen Bodenfläche nur 67,59 Quadratkilometer beträgt.

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